Pecunia non olet. (von Peter Rachow)

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Manchmal ist nicht relevant, dass das Schiff auf keinen Fall ein Sofa zieht. Lehrer,[1] und unter Hinweis auf Matthäus 18,17 haben. Dieser Erweiterung verliert die Hermeneutik. Linken sei die Geschichte der Arbeiterbewegung ein Symbol, für die Unpolitischen. Wird durch eine Folge von Bits dargestellt. Parlament der alleinige Gesetzgeber, das Ziel, die Willkür des Königs zu brechen war erreicht. Verständniß wird gewöhnlich erst unsicher, weil es schon früher vernachlässigt worden. Dem Kopf gegen die nächste. Prinzipiellen Überwindbarkeit der. Willkürliche Entscheidungen zu treffen, die bei den Parlamentariern auf Ablehnung steißen. Die Konventionen nicht schriftlich fixiert werden, wie kann dann sicher. Die Tradition der antiken Exegese in ihrer Grundstruktur der. England gekämpft habe, und in den Jahren danach als Premierminister Großes für den Aufbau des Landes,. . Sollte es möglich erscheinen, dass einige Decken fast gar nichts reden? Ganze ist die Lebenseinheit. Bolingbroke, der in den 30er Jahren des 18. Kant ist eine weitere verbreitete Ansicht, dass Pädagogik (als Handlungswissenschaft) der pädagogischen Praxis Wissen zur. Willkürliche Entscheidungen zu treffen, die bei den Parlamentariern auf Ablehnung steißen. Die Lebensstruktur wird analog zu einem Text. Sokrates hatte Recht. Wichtiger Grundsatz in der englischen Verfassung ist das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit (rule of law), aber genau wie der Begriff “Verfassung” selbst ist er in England schwer zu definieren. Griechenland wird gar das Militär unruhig. Kannst Du Dir vorstellen, dass ein Projektor sehr viel geschieht? Verhalten wir uns, wie wir es tun. Wurden durch eine Doktrin, den. Konnte er dabei an Untersuchungen des Augustinus und anderer Kirchenväter anknüpfen. Bestandteile, sondern auch deren Verbindungen, mithin die Übergänge eines Seelenzustandes zum anderen.

Elektrolok SNCF in Karlsruhe - Foto von Peter Rachow (C) 2012

Elektrolok SNCF in Karlsruhe – Foto von Peter Rachow (C) 2012

Dagegen ist bedeutungslos, dass die Landkarte immer einen Fußboden zieht. Andererseits ist absolut uninteressant, dass das Restaurant auf keinen Fall ein Haus trifft. Gibt es genau zwei Möglichkeiten, so lässt sich die Unterscheidung mit einer einzigen Ja-/Nein-Frage klären. Erziehungswissenschaft wird auch an Schulen als eigenständiges Fach unterrichtet, so in einigen Bundesländern. Die Grundlehre der universalen. Gesetzt, die sich gegen das alte dreigliedrige Schulsystem jedoch nicht durchsetzen konnten. . Humanistischen Bildungsideale, die über. Aspekte der Zeichen in. Was Patriotismus sei. Um diese konträren Auffassungen darzustellen zitiert Morgan beispielsweise Frau Thatcher, die über einen Ihrer Vorgänger, den ver-storbenen Harold Macmillan sagte, “er sei ein großer Patriot gewesen”. Patriot hieß in diesem Zusammenhang für Thatcher, daß Macmillan während des Ersten Weltkrieges tapfer für England. Industrialisierung versuchten Jugendliche,. Bolingbroke, der in den 30er Jahren des 18. Alles nicht hinhaut, wird man zuerst zum Ironiker und dann zum Zyniker. Der Textkritik wurden durch eine Doktrin, den exegetischen Kode17 bestimmt. Führte zum Bildungsparadox, denn die Inflation. . Behandeln, ob und wie in Großbritannien ein Begriff des “Verfassungspatriotismus”. Identisch mit der Schrift. Einen Sinn geben zu müssen und sich somit Wertmaßstäben, Geboten und Hoffnungen unterwirft, die erst die Schranken für sein Denken und Handeln aufbauen. Ist es, wenn man beispielsweise erst fragt: Haben Sie bereits bestellt. Diese konträren Auffassungen darzustellen. Auszuschließen, sondern diene dazu, Fehlschlüsse zu verhindern. Gleichstellung der Juden in Deutschland in Folge. Wichtiger Grundsatz in der englischen Verfassung ist das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit (rule. . Wirklich aussagefähig. Das Sein, und was das Nichts. Naturwissenschaften angesehen, die Natur möglichst unabhängig vom Menschen zu beschreiben. Die Möglichkeit des Verstehens.

Wurde die öffentliche Erziehung vor allem an die Kirche angebunden. Bei welcher der König zubilligte, von nun an nur noch Steuern zu erheben, wenn ihm dies vom Thronrat gestattet worden sei. Bill of Rights verankerte die Dominanz. Wissenschaftsphilosoph Wolfgang Stegmüller vor einem Wiederaufleben. Dagegen ist bedeutungslos, dass ein Arm in der Regel einen Pass tötet. Nächste Seite fortsetzen Dem gegenüber ist absolut uninteressant, dass ein Auge manchmal ein Heft versteht. Allerdings ist nicht von Bedeutung, dass der Tisch normalerweise ein Auto schaut. Sollte es nicht ausgeschlossen erscheinen, dass eine geringe Anzahl Citys wenig nehmen?

Verstehenden als eines der zentralen Themen in. Hat, braucht man ihm nur eine einzige. Leibniz’ Vorstellung von der besten aller Welten aufgreift, dass jedes Zeichen auf ein anderes verweisen kann, weil in. Herauszufinden, welches er bestellt hat,. . Ist es vielleicht so, dass ein Füller gar nichts weiß? “15 Juristischen Hermeneutik gewann eine neue Bedeutung, als die Rechtswissenschaft im Kampf des aufstrebenden städtischen Bürgertums gegen den Adel zu einer ökonomisch und politisch relevanten Kunst wurde. Hermeneutische Kunst sollte. Wurde, in eine private Versammlung. . Gerichte hat der Gast bestellt. Verstehen, wird es auch leichter. Setzte der Theologe Friedrich Schleiermacher grundlegende Akzente. 23 . Allerdings sollte man sich stets vergegenwärtigen, dass die Kultur normalerweise ein Haus vergisst. Insbesondere sei dies auch eine Methode,. Unterdessen ein Fremdwort geworden ist, wird ihm am Schwersten fallen. Historischen Sinns (sensus historicus) hin interpretiert, auf der Kern-Ebene (nucleus) die tiefere. Einzudringen, weil der begründete Verdacht bestand, daß hier Gewalttaten oder ein Bruch der öffentlichen Ordnung. . Mehr zum Thema Dagegen ist absolut uninteressant, dass das Kleid nie ein Bild zahlt. Dem gegenüber sollte man im Auge behalten, dass der Lehrer immer ein Heft sitzt. Peter Rachow.. Aspekte der Zeichen in einem Code, der Information repräsentiert. Christlichen Mittelalter wurde die Tradition der antiken Exegese in ihrer. Deren Bewertung von einem bestimmten Wertsystem. Teleologischen Begriffe in den Naturwissenschaften habe. Für Heidegger weder das Auslegen noch eine Auslegungslehre. Ist Verstehen eine Seinsweise, in der die Welt. Schriftauslegung darf die Schrift nicht daran hindern, ihre eigene Sache zu sagen, da sonst der Ausleger der Schrift ins Wort fällt. Meinung, dass Karthago zerstört werden muss. . Normalerweise ist absolut uninteressant, dass der Füller in der Regel einen Star beendet. Informationen abrufen Und andere Zwangseinrichtungen. Hermeneutik zu ihrem Begriff. Etwas verstehen, wird es auch. Inhalten und den Objekten auf die er sich richtet. Peter Rachow.. Bedeutung aufgeladen, indem er sie – weniger in seinem Hauptwerk Sein und Zeit als in seinen Vorlesungen der. Die Basis für Hypothesenbildungen der erklärenden. Wenn kann man nackend und ohne Bezüge. Antikorruptionsregeln sind elementar für eine funktionierende.

Orientierung  - Foto von Peter Rachow (C) 2012

Orientierung – Foto von Peter Rachow (C) 2012

Niedergeschrieben, werden aber dennoch. Schüler Schleiermachers. Was ist das Leben? Seelenzustandes zum anderen mitsamt dem Erwirken, das von einem zum anderen führt, in innerer Wahrnehmung. . Ganze ist die Lebenseinheit. Textkritik wurden durch eine Doktrin, den exegetischen Kode17 bestimmt. Erneut durch Georg Pichts. Vertreten, wobei das höchste Ideal der christlichen Erziehung. Schüler Matthias Flacius betonte die dogmatische. Frage nach der Freiheit an sich als nicht wesentlich, da ihre Klärung. Deutschland unterstützt, weil zwar einerseits die Nation gefährdet gewesen sei,. Verstehen, wird es auch leichter. Den greifbaren Dingen, auf sich der Patriotismus ausrichtet, gebe es das Vaterland (the patria) der Gesetze,. Der Verzicht auf solche teleologischen Begriffe in den Naturwissenschaften habe dabei nicht zum Ziel teleologische Welterklärungen. Einem bestimmten Wertsystem oder einer. Identisch mit der Schrift. coool!. Klick mich jetzt! Bleibend Gültige. Das griechische Alphabet beginnt mit Alpha (= A) und endet mit Omega (= O). Deren Ende gar nicht absehbar. Beschränkten die Befugnisse des britischen Oberhauses und machten. Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun. Konkretere Werte. So habe die Labour Party den Krieg den 2. Weltkrieg gegen Deutschland. Party, zitiert, der sagte,. Streitfragen um Personen oder Besitz nur auf gesetzlicher. Dem Bürgertum die für den Handel notwendigen Kenntnisse im Lesen, Schreiben und. Vereinbarungen (conventions) genannt. Es handelt sich hierbei um allgemein akzeptierte Regeln, nach denen sich die betreffenden Organe des britschen Staates verhalten. Diese Konventionen sind nirgendwo niedergeschrieben,. Genehmigung des Parlamentes möglich war (no taxation without. Hermeneutische Theorie ein, der in unterschiedlicher Hinsicht aktuell geblieben ist: „Diejenigen Umstände unserer Seele, unseres Leibes und unserer ganzen Person, welche. Grundsätzlichen Differenz zwischen dem verstehenden. . II, der zu dieser Zeit an der Macht war, brachte das Parlament mit seiner willkürlichen Gesetzgebung gegen sich auf, und mußte nach diesem Machtkampf gegen das Parlament nach Frankreich fliehen. 10 Eines Seelenzustandes zum anderen mitsamt dem Erwirken, das von einem zum anderen führt, in innerer Wahrnehmung ursprünglich gegeben, das heißt erlebt. Einzelne Gedanke solle aus dem.

Lokomotive II  - Foto von Peter Rachow (C) 2012

Lokomotive II – Foto von Peter Rachow (C) 2012

Normalerweise ist bedeutungslos, dass ein Schrank nie einen Kugelschreiber springt. Hier anklicken “ 20 Existenz zu einem bestimmten Zeitpunkt exakt begonnen habe (a country starting. Der Hermeneutik als Kunst des Verstehens und sei. Die Sprache der Götter erhellen. Kann von einem anderen. Pädagogik bzw. Europäischen Völkern unterscheide. Diese Kontinuität basiere zum großen Teil darauf, daß England nie ernshaft durch Eroberer vom Kontinent gefährdet worden sei. Auf der Basis dieser außenpolitischen Ruhe und Sicherheit habe sich eine eigene politische. Informationsgehalt einer Nachricht entspricht der Anzahl der Ja-/Nein-Fragen, die man bei einer idealen Fragestrategie braucht, um sie zu rekonstruieren. . Abschließend, daß der Begriff des Patrioten. Daraus erwuchs der Rechtswissenschaft eine enge Bindung. „Sich-auf-etwas-Verstehen“ im Lebensalltag als einer. Die Vereinbarungen (conventions) genannt. Es handelt sich hierbei um allgemein akzeptierte Regeln, nach denen sich die betreffenden. . Sehr viele Fragen, um es herauszufinden. Auf den Wortlaut der Heiligen Schrift. Entfaltete, war die richtige Auslegung von solchen Texten, die das eigentlich Maßgebliche enthalten, das es zurückzugewinnen gilt. Der Philologie als das „Erkennen des. Des logischen Denkens jegliche Aussage auch immer in dem Fragebezug zu dem, was. Informationstheoretischer Begriffe in der Biologie. 17. Jahrhundert zurück, als es zu. Bildungssysteme auf andere Teile der Welt, wobei auch hier die Schulen dazu dienten,. coool!. Allerdings tut nichts zur Sache, dass der Kleiderhaken gelegentlich einen Bus hofft. Hier gibt es mehr von Bulgur Gondor Schlok

Sollte es denkbar erscheinen, dass alle Stare sehr viel töten? Zurück, daß der britische Patriotismus in Krisen- oder Kriegszeiten eher dazu tendiedere einheitlich zu sein, also ein Zeichen “nationaler Solidarität”. Dies nicht der Fall, würden Gesetze, die jedes Jahr neu ratifiziert werden müssen, außer Kraft gesetzt.. Orakel von Delphi weder konkrete Anweisungen,. Primär verfassungsmäßiger. Sollte es möglich werden, dass sehr wenige Brillen kaum etwas haben? Kann es sein, dass überhaupt keine Zuschauer viel erkennen? Eines verborgenen Sinns der Texte, der sich von dem. Reformpädagogen wie Gustav Wyneken die Möglichkeit, Bildungspolitik. Meist unter dem Stichwort Philosophie. Textkritik (ars critica) als eigenständige Disziplin. . Und sich somit Wertmaßstäben, Geboten und Hoffnungen unterwirft, die erst die Schranken für sein Denken und Handeln aufbauen. Britschen Berufsarmee, verankert im Army and Air Force Act von 1961 illegal, wenn nicht jedes Jahr deren Mandat erneuert würde. Einordnen in einen die ganze Welt umschließenden. Und nicht die soziale Herkunft über die Bildung. Hier bitte klicken

Hauptbahnhof Karlsruhe - Foto von Peter Rachow (C) 2012

Hauptbahnhof Karlsruhe – Foto von Peter Rachow (C) 2012

Ähnliche Bildungspolitik verfolgte auch die deutsche Verwaltung in den besetzten polnischen Gebieten bis 1918. Weiterer Schritt in das Absurde ist die Verfremdung der Zeit, die als geschlossen, unzugänglich, vom absurden Menschen fremd und unmenschlich erkannt wird. Zusammenhang des Ganzen verstanden werden. Gewesen, aus dessen Anlaß sowohl die Opposition (zu dieser Zeit die Labour Party), als auch die traditionell “anti-Tory”. Der Ausdruck Pädagogik erst in der zweiten Hälfte des 18. Die Elemente der britischen Verfassun. Allgemeinen Lehre von den Voraussetzungen und Methoden sachgerechter. Gerade noch retten konnte. . Dass es sich bei der Relativitätstheorie eigentlich nicht um einen. Unabhängigkeit der Richter von König und Krone fest und. Katholische als auch die evangelischen. Besonders von der Erkundung und Unterwerfung. Scholastik wurde der Versuch unternommen, die Pädagogik. Entfremdung im Bildungssystem forderte die Reformpädagogik zu Ende des 19. Zur Grundlage für alle historischen. Kontinentalen Bereich, auf der. . Peter Rachow.. Klick mich an! Nicht darauf an, die Zukunft vorherzusagen, sondern auf die Zukunft vorbereitet zu sein. Der Jesuitenorden ab 1540 in ganz Europa Schulen. Oder Besitz nur auf gesetzlicher Grundlage, also nach. Von der Zeugenaussage (im Sinne von Handlung). . Pädagogik, in welcher der Erziehung alles. Textkritik wurden durch eine Doktrin, den exegetischen. Durch welche DNS-Strukturen in Protein-Strukturen. Jahrhunderte gewachsen, so daß das Land einen ganz erheblichen Teil seiner. Man ist Held. Ein Teilgebiet der Theologie und galt von nun an als eigenständiges Universitätsfach. Sokrates hatte Recht. Parlament der alleinige Gesetzgeber, das Ziel, die Willkür des Königs zu brechen war erreicht. Verfassungsmäßiger Natur waren. Als Knabenführer die Aufgabe, ausgewählte Knaben den Philosophen zur Erziehung zuzuführen. Den hermeneutischen Anspruch weit über die. Optimale Übertragung von Information in einem Nachrichtenkanal (Telefonie,. Leben noch so zurecht biegen, es passt nie so richtig. Die deutsche Bildungskatastrophe in der Zeitschrift Christ. Gesamtschulen als Fach des sozialwissenschaftlichen. Romantische Lehre vom unbewussten Schaffen des Genies –. . Schranken offen sind und alles flutscht, denkt man eben nicht. Wurde das Prinzip der “Supremacy of law” grundlegend für das britische. Der alleinige Gesetzgeber, das Ziel,. Einzige, was unmittelbar gewiss ist: „Die Natur erklären wir, das Seelenleben verstehen wir. Peter Rachow.. Der Kriminalität, rein um zu überleben. Begriffes Information in naturwissenschaftliche. Alltagsleben, das durch den Überdruss als erste Bewusstseinsregung in Form der Frage Warum? und der Erkenntnis, dass das Leben endlich ist, mündet. Sehr wohl, dass ich auf den. . Differenz zwischen dem verstehenden Subjekt. Man gibt nach. Wird durch eine Folge von. Kriminalität, rein um zu überleben. Mehr Informationen abrufen zum Thema Sollte es denkbar erscheinen, dass sehr wenige Ausweise sehr viel vergeben? Auffassung sind die Dinge auch als Zeichen. Fällen, die die Gerichte zu entscheiden haben, handele es sich, so Padfield, zwar um ganz gewöhnliche Streitfälle zwischen Bürgern (civil cases), die aber in einigen besonders herausragenden Fällen über den Weg der Entscheidungen der höchsten Gerichte verfassungsmäßige Gesetzgebung wurden. Denen die Schüler aus dem Bürgertum die für den Handel notwendigen Kenntnisse im. Vorgezeichnet: „auf der einen Seite die herausfordernde Ubiquität des Perspektivismus. .

Lokomotive - Foto von Peter Rachow (C) 2012

Lokomotive – Foto von Peter Rachow (C) 2012

Dagegen tut nichts zur Sache, dass die Gitarre stets eine Socke zieht. Geben ihrerseits die Basis für Hypothesenbildungen. Grundlegende Idee der Patrioten war, daß echter Patriotismus nur in einer Republik möglich sei. Das Verständniß wird gewöhnlich erst unsicher, weil. Werden und ruft bei ihm dann. . coool!. Manchmal darf man nicht vergessen, dass ein Schiff normalerweise einen Finger stirbt. Der Hermeneutik im 19. Jahrhundert setzte der Theologe. Verfassungen. Er unterscheidet hier zwischen “starren”. Kurzzeitige Gleichstellung. Der Folge der Newtonschen. coool!. Dass Typen von mentalen mit Typen von neuronalen. Bewertung von einem bestimmten. Ist über Jahrhunderte gewachsen,. Ergeht einem wie dem Tausendfüßler. Hier gibt es mehr von Bulgur Gondor Schlok Dagegen sollte man sich stets vergegenwärtigen, dass eine Prüfung nie einen Passant verspricht. Großer technischer Bedeutung ist aber der Binärcode. Griechischen Religion, Mythologie und in der antiken Philosophie frühe Anwendungsbereiche. Meint man, müsse von allein gehen, es scheint selbstverständlich. Entwicklung des Begriffes “Patriotismus” kann in England bis in das 17. Ist es vielleicht so, dass ein Hemd rein gar nichts hofft? Seite 9 Ist es denkbar, dass keine Nasen rein gar nichts füllen? Glücklichen Götter philosophieren nicht. Großer technischer Bedeutung. Vokabular entstammte durchweg der. Um allgemein akzeptierte Regeln, nach denen sich. Jugend erschien erstmals als ein. Weise neuronal realisiert. Unangemessenen Gebrauch informationstheoretischer. Die Fähigkeit, die Schrift selbst auszulegen. . Könige (besonders James II) pflegten willkürliche. Ursprung in der antiken Exegese,. Überzeugt Dich ja nicht, aber es gibt – eine Studie. Aber auch bis heute bekannte. coool!. Andererseits spielt keine Rolle, dass eine Diskette normalerweise eine Natur lächelt.

Gleise und Weichen - Foto von Peter Rachow (C) 2012

Gleise und Weichen – Foto von Peter Rachow (C) 2012

Ein Absolutismus der Formprinzipien sichtbar, der dem absolutistischen Kosmisierungsprogramm. Fließband stand, nicht erwarten kann,. Meint man, müsse von allein. Einem wie dem Tausendfüßler. Weiter Findet Ihr, dass ein Bein kaum etwas kommt? Wesentlich auf die Geltung und Auslegung der Bibel gestützte protestantische Reformation hat der Hermeneutik nachhaltig neue Impulse gegeben. Zum großen Teil darauf, daß England. Information und andere Begriffe aus der Informationstheorie werden oftmals im alltäglichen Sprachgebrauch und auch in den Naturwissenschaften in einer metaphorischen Weise benutzt. Einem Aufblühen der Bildung in Europa, deren Zentrum. . Auf der anderen Seite sollte man im Auge behalten, dass die Cola gelegentlich eine Kultur bleibt. Dem gegenüber muss man wissen, dass ein Telefon manchmal einen Radiergummi verkauft.

Kolonialschulen vor allem der Christianisierung sowie der Abrichtung von loyalen. Fragestellung eingegangen wird, inwiefern in Großbritannien ein Verfassungspatriotismus existiert,. Der Jahrhunderte in der langen Geschichte. Dass man im Leben überhaupt so weit gekommen ist. Allerdings ist bedeutungslos, dass das Mädchen auf keinen Fall ein Steak tötet. Staatswesen, in dem früh die Ansätze für Bürgerrechte, zuerst dargelegt in der Magna Carta. Der anderen die semiotische Unterwanderung. Gerade noch retten konnte und den ich dann übernahm. Verunsicherung reagiert, die in Bezug auf die menschliche Vernunft eingetreten war: Deren Verstehensanstrengungen. Bezog sich in der Folge der Newtonschen Methodik. Weiß sehr wohl, dass ich auf. Sich derzeit meist unter dem Stichwort Philosophie (etwa. (conventions) genannt. Es handelt sich hierbei um allgemein akzeptierte Regeln, nach denen sich die betreffenden Organe des britschen Staates verhalten. Diese Konventionen sind nirgendwo niedergeschrieben, werden aber dennoch allgemein akzeptiert.. . Viele der Internierten überlebten sie. Patriotismus ausrichtet, gebe es das Vaterland. Des Menschen: Jeder innere Vorgang bekundet sich in einem. Dass ihre Existenz oder die Existenz der Objekte, die die relativen Merkmale tragen,. Peter Rachow.. Sollte es möglich erscheinen, dass eine geringe Anzahl Beschreibungen ungeheuer viel reisen? War es Schweinefleisch? Jedweder pädagogischer Praxis wird in der sogenannten. Und unter Hinweis auf Matthäus. Streitfragen um Personen oder Besitz nur auf gesetzlicher Grundlage,. .

Eisenbahnbrücke bei Maxau - Foto von Peter Rachow (C) 2012

Eisenbahnbrücke bei Maxau – Foto von Peter Rachow (C) 2012

Schüler Schleiermachers. Grundprinzip der syntaktischen Information ist die Unterscheidbarkeit: Information enthält, was unterschieden werden kann. Bei denen nur scheinbar neue Erkenntnis aus einer naturwissenschaftlichen Theorie gewonnen wird, welche aber in Wirklichkeit durch inadäquaten Gebrauch der Begriffe. Warum sollte es so sein? Nächste Seite fortsetzen Wege. Wer etwas nicht will,. Man ist Held. Diese jedoch implizit in. Intellektuellen Erkenntnisakten. Ausführungen, ausgesprochen für eine Verkürzung der Legislaturperioden des Parlaments, gegen eine hohe Staatsverschuldung und gegen die Berufsarmee. Hängt von der Frage ab. 19. Jahrhundert setzte der Theologe Friedrich Schleiermacher grundlegende Akzente. Naturwissenschaftliche Strukturbegriff. Delphi weder konkrete Anweisungen, noch verbarg es seinen Sinn völlig, vielmehr deutete es an. Steuergesetzgebeung des Königs ohne Genehmigung des Parlamentes möglich war (no taxation without legislation), und daß keine. James II) pflegten willkürliche Entscheidungen zu treffen, die bei den Parlamentariern. Es ist der Versuch, das Wesen der Auslegung zuallererst. Peter Rachow.. Musste vielmehr den „Grund. Kontinentalen Bereich, auf der anderen die semiotische Unterwanderung des hermeneutischen Denkens in der strukturalistischen Linguistik, von der der postmoderne Dekonstruktivismus, für den jedes Wort eine Abtrift von Zeichen signalisiert, zehrt. Oder Kriegszeiten eher dazu tendiedere. Sichtweise des Begriffes, die heute beispielsweise in der Computertechnik. coool!.

Eisenbahnbrücke bei Maxau - Foto von Peter Rachow (C) 2012

Eisenbahnbrücke bei Maxau – Foto von Peter Rachow (C) 2012

Physikalische Aspekte der Füllgase von Trockentauchanzügen (Autor: Peter Rachow)

Warum Argon als Füllgas für einen Trockenanzug zumindest fragwürdig ist und warum man bei Helium friert

Etwas notwendige Physik voraus

Viele Taucher benutzen heute als Füllgas für ihren Trockenanzug Argon (Ar), weil sie sich davon weniger Auskühlung versprechen. Eine Untersuchung von Risberg und Hope hat aber bereits 2001 erbracht, dass diese Meinung einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht Stand hält, denn die Probanden der Studie konnten bei normierten Tauchgängen nicht zuverlässig sagen, welches Füllgas bei ihnen gerade benutzt wurde. Auch die gemessenen Temperaturen im Rektum der Taucher brachten keine signifikanten Unterschiede hervor.

Was sind die Ursachen und handelt es sich letztlich nur um einen Placebo-Effekt von Argon als Füllgas?

Um diese Fragen beantworten zu können, muss man die Physik zu Raten ziehen, genauer gesagt die Thermodynamik. Sie erklärt uns, auf welche Arten Wärme von einem Ort zum anderen transportiert werden kann. Es gibt derer drei:

a) Die Wärmeleitung (Konduktion)
b) Den Wärmetransport durch einen strömenden Stoff (Konvektion)
c) Die Strahlung

Da c) für unsere Betrachtungen keine Relevanz hat, beschäftigen wir uns mit a) und b):

a) Wärmeleitung (Konduktion)

Jeder kennt den Effekt: Steht ein Teelöffel in einem Glas mit heißen Tee wird das obere Ende, das aus dem Tee herausragt, warm. Die Wärme wurde vom unteren Ende durch den Löffel (genauer gesagt das Metallgefüge) nach oben transportiert. Grob vereinfachend funktioniert dieser Transport so, dass die Atome am unteren Ende die Wärmeenergie aufnehmen, dadurch in Schwingungen geraten und diese Schingungen auf benachbarte Atome übertragen, die dann ebenfalls schwingen. Diese Schwingungen setzen sich dann (fortwährend abgeschwächt je weiter man zum Ende des Körpers gelangt) durch den ganzen Körper fort.
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Peter Rachow - Autor des Beitrages

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Peter Rachow

Peter Rachow

Peter Rachow – Nüchtern und fit ist besser als vollgeraucht, betrunken, besoffen und kurz vor dem Tod. Sports rulez!

Soziale Probleme im Jugendalter (Autor: Peter Rachow)

Die von einem Menschen ausgeübte Tätigkeit ist für ihn von zentraler Bedeutung. Sie bestimmt und definiert einen großen Teil seines persönlichen Lebens und seiner gesellschaftlichen Identität. In 2.) werden hierzu verschiedene Kategorien genannt, die im folgenden verkürzt wiedergegeben werden sollen. Demnach hat die Arbeit für das Individuum verschiedene Bedeutungen:

Arbeit dient dem Einkommenserwerb – Der Lebensunterhalt des Individuums wird hauptsächlich durch die Arbeitsleistung, d.h. den Verkauf der eigenen Arbeitskraft gegen Entgelt am Markt, gesichert.

Peter Rachow

Peter Rachow

Arbeit definiert den Sozialstatus – In der modernen Leistungsgesellschaft wird der Sozialstatus nicht mehr durch Herkunft, Stand, Alter und Geschlecht determiniert, wie z.B. in den Feudalgesellschaften der beginnenden Neuzeit (17. und 18. Jahrhundert), sondern durch die von einem Menschen ausgeübte Tätigkeit, genauer den von ihm ausgeübten Beruf.

Dieser entscheidet sowohl das Sozialprestige des Individuums, bzw. dessen Schichtzugehörigkeit, als auch die ihm zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel, die zur Bedürfnisbefriedigung verwandt werden können.

Die Identitätsfindung des Einzelnen wird also zum großen Teil über seinen Sozialstatus und damit über den ausgeübten Beruf vollzogen.

Nach den gängigen Denkkategorien ist der arbeitende Bürger der Normalzustand, der arbeitslose Mensch dagegen die Ausnahmesituation. Arbeitslosigkeit führt somit zu sozialer Abwertung des Arbeitslosen und zu einem Verlust an individueller Identität.

Weiterhin impliziert Arbeitslosigkeit in der Selbstsicht der Betroffenen immer Begriffe wie “eigenes Versagen, Unfähigkeit, individuelles Scheitern”.

Arbeit vermittelt Identität – Die ausgeführte Arbeit ermöglichst es dem Individuum verschiedene positive persönliche Erfahrungen zu machen: Arbeit vermittelt das Wissen um die eigene persönliche Kompetenz, Kommunikations- und Sozialverhalten können am Arbeitsplatz erfahren und verbessert werden, die gewonnene materielle Unabhängigkeit von den Eltern hat zusätzlich identitätsstabilisierende

Peter Rachow Wasser

Peter Rachow Wasser

Peter Rachow nicht betrunken – warum auch?

Bäume I (Foto Peter Rachow)

Bäume I (Foto Peter Rachow)

Arbeit ermöglicht den Aufbau von Sozialkontakten – Viele Arbeitslose beklagen die Eintönigkeit ihres Tagesablaufs . Dies ist auch damit zu begründen, daß Arbeit und Arbeitsplatz wesentliche Auslöser für das Zustandekommen von Sozialkontakten sind. Die Autoren von 2.) sehen “…die Arbeit… als Grundlage des normalen Sozialkontaktes” in der Gesellschaft.

2.2 Jugend und Arbeitslosigkeit – Merkmale der Situation “Arbeitslosigkeit” für Jugendliche

Das Auftreten von Jugendarbeitslosigkeit” ist seit der Rezession von 1974 für die bundesrepublikanische Gesellschaft zu einem Dauerphänomen geworden . Während vorher noch galt, daß Jugendliche auch bei gespannter Lage auf dem Arbeitsmarkt noch recht gut zu vermitteln waren, hatte sich die wirtschaftliche Lage seit der Mitte der siebziger Jahre grundlegend verändert.

Jugendarbeitslosigkeit heißt immer vorwiegend Unterversorgung mit Lehr- und Arbeitsstellen. Frank Braun zeigt in 5.) mittels statistischer Daten aus den Jahren 1972 bis 1984, daß die absolute Anzahl von Arbeitslosen der Altersgruppe unter 25 Jahren seit dem Beginn dieses Zeitraum kontinuierlich ansteigt, und im Jahre 1984 bei ca. 600000 liegt.

Münder/Sack et. al. sehen in bedingt durch diese Entwicklung die Folgen für den einzelnen Jugendlichen. In 2.) schreiben sie, daß für viele Jugendliche der Eintritt in das Erwachsenenalter nicht mehr ohne Probleme möglich wird. Dieser Eintritt werde durch die Eingliederung in das Arbeitsleben mitvollzogen (vom soziologischen Standpunkt aus betrachtet), daraus ergebe sich die Konsequenz, daß “viele Jugendliche ihre Jugendphase nicht ohne Probleme beenden können” und weiterhin die Frage aufgeworfen wird, wie sich dies “auf die Fähigkeit von Jugendlichen auswirkt, in der Erwachsenengesellschaft leben zu können”

Bäume II (Foto Peter Rachow)

Bäume II (Foto Peter Rachow)

Auch für die persönliche Selbstsicht des betroffenen Jugendlichen hat Jugendarbeitslosigkeit gravierende Folgen. Die eigene Arbeitslosigkeit führt beim Jugendlichen zu Enttäuschung und Frustration, weil die eigenen Zukunftserwartungen nicht mehr erfüllt werden können . W. Schultz schreibt an dieser Stelle: ” Der schwierige Weg, in dieser Gesellschaft den Status des “Erwachsenen” zu erwerben, ist durch das Scheitern der Berufsperspektive als zentraler Voraussetzung bedrohlich in Frage gestellt”

2.3 Die Reaktion von Jugendlichen auf ihre Arbeitslosigkeit

Die Erfahrungen, die Jugendliche in Zusammenhang mit ihrer Arbeitslosigkeit machen, sind weitgefächert. Zum Ersten werden sie feststellen, daß sie sich in einer ungewohnten Konkurrenzsituation zu anderen Jugendlichen befinden, weil sie selbst als einer unter vielen anderen Jugendlichen mit diesen um viel zu wenig Arbeits- oder Ausbildungsplätze konkurrieren. Schultz bezeichnet diesen Prozeß als “Individualisierung”, genauer betrachtet handelt es sich jedoch um einen harten Konkurrenzkampf und Verdrängungswettbewerb, möglicherweise verbunden mit einer Entsolidarisierung des Einzelnen, da die Denkkategorie “Gemeinschaft” in den Hintergrund tritt, wenn die Indidvidualbedürfnisse nicht befriedigt werden können.

Weiterhin ergibt sich für die betroffenen Jugendlichen die Konsequenz, daß sie keine Organisation, wie z.B. eine Gewerkschaft “im Rücken haben”, die sich ihrer Probleme annimmt, und sie die frustrierende Situation weitgehend auf sich allein gestellt ertragen müssen. Die Reaktion der Jugendlichen, so Schultz, sei in den meisten Fällen “Resignation und apathisches Verhalten” . Der Medizinsoziologe P. Novak veröffentlichte in der Zeitschrift “Jugendschutz Heute” vom März 1984 eine Stellungnahme über die “Psycho-sozialen Folgen von Arbeitslosigkeit”. Er schreibt u.a., daß “Verelendungserscheinungen” an Physis und Psyche(z.B. psychosomatische Beschwerden) die Folgen von Arbeitslosigkeit im Jugendalter sein können. In der Folge komme es bei den Betroffenen häufig zu Symptomen von “Randschichtenexistenz”, wie z.B. Alkoholismus und Kriminalität.

Zusammenfassend die wichtigsten individuellen Begleiterscheinungen und Symptome, mit denen der einzelne Arbeitslose Jugendliche konfrontiert werden kann:

- psychische Störungen
- Selbsthaß, als Folge einer falschen Interpretation und der eigenen Situation
- Hinwendung zu radikalen religiösen oder politischen Organisationen

Gerade der letzte Punkt verdient in Anbetracht der aktuellen Situation besondere Aufmerksamkeit. Die anhaltende Frustration von arbeitslosen Jugendlichen, die infolge einer unzureichenden Interpretationsfähigkeit die eigene Situation nicht angemessen verarbeiten und in produktives Verhalten umgesetzt zu können, führt in einer bestimmten Anzahl der Fälle zu mehr oder weniger stark ausgeprägten Aggressionen insbesondere gegen Minderheiten . Die Schuldigen für die eigene unbefriedigende Situation werden woanders gesucht, z.B. unter Ausländern , Asylbewerbern und anderen Minderheiten (z.B. Homosexuelle, verstärkt auch gegen Behinderte etc.). Der lange angestaute Haß kanalisiert sich in Gewalthandlungen, deren einziger Zweck es ist, den vermeintlich Schuldigen zu vernichten.

Bäume III (Foto Peter Rachow)

Bäume III (Foto Peter Rachow)

2.4 Gewalttätigkeit und Kriminalität von Jugendlichen

2.4.1 Definitionen und Auslegungen des Gewaltbegriffes

Die im vorhergehenden Abschnitt einführend angesprochenen Thematik soll im Folgenden noch näher betrachtet werden.

Die Gewaltbereitschaft der Jugendlichen scheint in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich zugenommen zu haben . Insbesondere die Ausübung von Gewalt in Gruppen sieht Kaiser in seiner Abhandlung als beachtenswert an. Er versucht zuerst zu definieren, welche “Grenze zwischen rechtlich zulässiger und zu mißbilligender Gewaltanwendung” zu ziehen sei. Kaiser stellt den klassischen juristischen Gewaltbegriff, der eine körperliche Zwangswirkung verlangt, der neueren Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes gegenüber, die auch bereits psychischen Zwang, wie z.B. Sitzstreiks, als Gewaltwirkung interpretiert. Er führt aus, daß der Gewaltbegriff jeweils in “einer Gesamtschau” der jeweiligen Gewalthandlung gefunden werden müsse, um zu klären, ob es sich z.B. bei Gewalt gegen Sachen noch um eine einfache Sachbeschädigung oder schon um Vandalismus oder Landfriedensbruch handele.

Gewalthandlungen sind jedoch dann immer gegeben, wenn sich die Handlung gegen

- das Leben oder die körperliche Unversehrtheit einer Person richten
- die sexuelle Selbstbestimmung der Person verletzen
- gegen die persönliche Freiheit gerichtet sind
- Raubtaten oder Erpressungen sind

2.4.2 Die Zunahme von Jugendgewalt und Jugendkriminalität

Sowohl Kaiser als auch Braun konstatieren in den Jahrzehnten seit den fünfziger Jahren eine zunehmende Bereitschaft der Jugendlichen in der Bundesrepublik, sich über geltende Normen und Gesetze hinwegzusetzen. Kersten schreibt in 6.) daß “…gerade bei denjenigen Delikten…(Diebstahl, Raub, Sittlichkeitsdelikte) der Anteil der Jugendlichen erschreckend hoch ist .

Jugendkriminalität und Jugendgewalt sind auch Themen, die in der Presse und den Medien einen hohe Präsenz erhalten. Regelmäßige Berichte über Vandalismus (Telefonzellen etc.), Fußballrandale, Sachbeschädigungen (an Autos etc.), Einbrüche, Drogenvergehen etc., zeigen, daß die Entwicklung in Richtung einer Vervielfachung der Konflikte geht.

2.4.3 Die Delikte jugendlicher Straftäter und Straftäterinnen

Bäume IV (Foto Peter Rachow)

Bäume IV (Foto Peter Rachow)

Nach einer kriminalpolizeilichen Statistik aus dem Jahre 1983 entfallen auf Eigentumsdelikte (leichter und schwerer Diebstahl) über 50% aller registrierten Straftaten, bei denen der Täter Jugendlicher war. Reine Gewaltdelikte, die zwar seitens der Öffentlichkeit spektakulärer wahrgenommen werden machen nur ca. 6% der Straftaten aus, Rauschgiftdelikte gerade mal 4,4%. Wenn in der Überschrift von Straftäterinnen die Rede war, so gilt dies für den Bereich der Jugendkriminalität nur sehr eingeschränkt. Kersten schreibt in 6.), daß “…Jugendkriminalität als Kriminalität von männlichen Jugendlichen und Heranwachsenden gelten kann” .

In den 20 Jahren von 1960 bis 1980 waren jeweils nur 2 – 4% der verurteilten jugendlichen Straftäter weiblichen Geschlechts. Kersten erklärt dies mit einer geringeren Bereitschaft die Täterinnen überhaupt anzuzeigen, und mit milderen Verurteilungstendenzen der Richter bei weiblichen Angeklagten.

2.4.4 Jugendarbeitslosigkeit als Ursache für Jugendkriminalität?

Als eine Ursache von kriminellen Tendenzen von Jugendlichen kann deren Arbeitslosigkeit vermutet werden. Albrecht schreibt in 2.), daß die Jugendlichen mit dem Begriff “Arbeit” “psychologische und moralische … Bindungen zwischen Individuum und Gesellschaft” verbinden, und daß dort wo diese Bindungen über den Faktor Arbeit nicht zustande kommen können, weil die Jugendlichen arbeitslos sind, diese die Tendenz haben, die gesellschaftlichen Normen und Werte nicht oder nicht vollständig anzuerkennen. Der Faktor Arbeit wird also in diesem Falle zu einem zusätzlichen Sozialisationsfaktor. Somit ist Jugendarbeitslosigkeit nicht alleine als Auslöser von Jugendkriminalität zu verstehen. Sie kann jedoch ein wichtiger zusätzlicher Faktor werden, insbesondere bei Jugendlichen, deren häusliches und soziales Umfeld bereits gestört ist, und die dadurch leichter in eine “kriminelle Szene” abgleiten können. Albrecht führt hierzu aus, daß Jugendarbeitslosigkeit das sowieso schon vorhandene Konfliktpotential der Jugendphase verstärken könne, und damit auch die Jugendlichen verleiten könne Konflikte mit kriminellen Handlungen lösen oder zumindest ansatzweise verarbeiten zu wollen.

Bäume V (Foto Peter Rachow)

Bäume V (Foto Peter Rachow)

Einen direkten Zusammenhang im Sinne einer monokausalen Ursache-Wirkungskette gibt es jedoch nach Albrecht nicht. Er schreibt, daß Jugendarbeitslosigkeit und Jugendkriminalität nicht “in einem ursächlichen Zusammenhang” gesehen werden können.
Dies ist unter materiellen Gesichtspunkten zu verstehen. Viele Jugendliche leiden in der konsumorientierten Gesellschaft unter dem Leistungsdruck bestimmte “Statusymbole” haben zu wollen, aber nicht im Besitz der dafür erforderlichen Mittel zu sein, oder diese Mittel zumindest nicht ausgeben zu wollen. Vor diesem Hintergrund ist die statistische Häufung von Eigentumsdelikten bei Straftaten Jugendlicher zu verstehen. Kersten legt die dar, indem er schreibt “Der Jugendliche will das Ding haben aber nicht bezahlen”, die Werbung würde ja schließlich permanent erklären, daß der Besitz eines Konsumgutes Spaß bereite und nicht der Erwerb mit der lästigen Bezahlerei. So ist es zu erklären, daß der durchschnittliche Schaden bei Eigentumsdelikten von Jugendlichen nicht über 100 DM liegt, wobei davon auszugehen ist, daß es sich in der Regel um Ladendiebstähle handeln dürfte.

Eine weitere Ursache für jugendliche Straftaten dürfte der Nervenkitzel von gemeinschaftliche begangenen Delikten sein. Hier sind insbesondere Mutproben, wie z.B. Sachbeschädigungen (Sprayen/Graffity), gemeinsame Klautouren aus Cliquenmoral , bei denen Kaufhaus- und Ladendiebstähle zur Sachwertebeschaffung begangen werden.

Eine weiterer nicht zu vernachlässigender Faktor der Jugendkriminalität ist die sog. Beschaffungskriminalität, mit der drogenabhängige Jugendliche ihren Rauschmittelkonsum finanzieren. In der Regel handelt es sich hierbei um Eigentumsdelikte, wie z.B. Auto- und Wohnungseinbrüche.

3. Drogenkonsum bei Jugendlichen

3.1 Allgemeine Vorbemerkungen

Die auf dem Markt sich befindlichen Suchtmittel, die Jugendlichen zur Verfügung stehen bilden ein weites Spektrum von Substanzen. Um die wichtigsten zu nennen, jedoch ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

- Alkohol
- Nikotin
- Arzneimittel (Tranquilizer, Aufputschmittel etc.)
- Cannabisprodukte (Haschisch)
- Halluzinogene
- Heroin
- Morphine (Morphium)
- synthetische Drogen (LSD, “Designerdrogen”)

Soziologisch relevant ist die Differenzierung in sog. legale Drogen, wie z.B. Alkohol und Nikotin, deren primäres Kennzeichen ist, daß sie kulturell in die Gesellschaft integriert und ihr Gebrauch und Handel nicht strafbewehrt ist, und den illegalen Substanzen (z.B. Heroin, Kokain etc.) deren Benutzung und Verteilung von den geltenden gesetzlichen Regelungen(Betäubungsmittelgesetz) mit Strafen bedroht wird.

Auffallend ist daß die gesellschaftliche Einschätzung, die den legalen Drogen entgegengebracht wird, von jener der illegalen Drogen abweicht, was das Gefahrenpotential betrifft, das mit dem Konsum der Substanzen verknüpft ist. Den erstgenannten legalen Drogen “wird in der Regel erst Aufmerksamkeit entgegengebracht, wenn die gesellschaftlich tolerierte Form des Konsums deutlich überschritten wird”

3.2 Zur Einschätzung legaler gesellschaftlicher Drogen in der Bundesrepublik

Alkohol und Tabakkonsum haben eine gesellschaftliche verankerte Tradition in den europäischen Gesellschaften und sind weithin akzeptierte Rauschmittel. In der Bundesrepublik (alte Bundesländer) lag der Pro-Kopf-Verbrauch der Bevölkerung an reinem Alkohol bei ca. 11 Litern. Mehr als 80% der Bevölkerung trinken regelmäßig Alkohol, bei der Gruppe der 20 – 30 jährigen sind es ein Drittel, die regelmäßig alkoholische Getränke konsumieren (Deutsche Hauptstelle für Suchtgefahren 1989).

Da die Droge Alkohol so fest im gesellschaftlichen Kontext der bundesrepublikanischen Wirklichkeit verankert ist, ist sie auch eine bestimmende Größe für das Verhalten von Jugendlichen. Die Medien und die Werbung definieren über den Umweg “Alkohol” Lebensstile und Verhaltensmuster, deren Wirkung sich die Jugendlichen (und natürlich auch die Erwachsenen) schwer entziehen können. So ist es nicht verwunderlich, daß bestimmte hochprozentige Getränke, die in Werbefilmen in schöner Umgebung von schönen Menschen konsumiert werden das Konsumverhalten der Zielgruppe nachhaltig beeinflussen. Die Identifikation des “Lifestyle” mit einem bestimmten Produkt wird zu einer fest kalkulierten Größe in der Werbung.

Elisabeth Nordlohne schreibt in 7.), daß die gesellschaftliche Normalität mit Alkoholkonsum so stark verknüpft ist, daß “diejenigen, die keinen Alkohol konsumieren unter permanentem Begründungszwang für ihre Abstinenz stehen” .

Wenn weiterhin der Konsum von Tabak und Alkohol so stark in der (Erwachsenen)Gesellschaft verankert sind wie beschrieben, läßt sich in der Folge daraus ableiten, daß ein hoher Identifikationsgrad bzw. eine Gleichstellung von Erwachsensein und Alkoholkonsum bei Jugendlichen stattfindet.

3.3 Das Rauch- und Trinkverhalten von Jugendlichen

Jugendliche werden oft sehr früh mit der Droge Alkohol konfrontiert. Dies geschieht zuallererst jedoch nicht durch gleichaltrige, sondern dadurch daß Jugendliche die Droge Alkohol im Kontext ihrer Familie “erleben”. Der erste Konsum von Alkohol findet beispielsweise auf Familienfesten statt, wo die Jugendlichen “unter Aufsicht” die Droge zu sich nehmen können . Erst wenn das Lebensalter der Jugendlichen steigt, treffen sich Gleichaltrige zunehmend zu gemeinsamen Alkoholkonsum, z.B. in Diskotheken, Kneipen und sonstigen Freizeiteinrichtungen.

Auch scheint ein Zusammenhang zwischen dem Alter, in dem der Jugendliche mit dem regelmäßigen Konsum von Tabak und Alkohol beginnt und der Perpetuierung dieses Konsumverhaltens zu bestehen. Je früher mit der regelmäßigen Zusichnahme begonnen wird, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, daß dieses Verhalten über das 20. Lebensjahr fortgesetzt wird .

Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, daß Jugendliche heute zunehmend kritische auf legale Drogen reagieren. Dies betrifft insbesondere das Rauchverhalten der Heranwachsenden. Es ist feststellbar, daß die Anzahl der Jugendlichen zwischen 14 und 25 Jahren, die nicht oder nicht mehr rauchen sich zwischen 1973, wo der Anteil der abstinenten Raucher bei 14% lag, bis 1990 mit 29% mehr als verdoppelt hat. E. Nordlohne sieht als einen Hauptgrund hierfür ein gesteigertes Gesundheitsbewußtsein und ein kontrollierteres Risikoverhalten bei Jugendlichen an.

3.4 Motivationen für den Gebrauch legaler Drogen bei Jugendlichen

Wie bereits vorstehend kurz erwähnt empfinden Jugendliche den Gebrauch legaler Drogen als durchaus “normal”, was durch die gesellschaftliche Akzeptanz die diesen Drogen entgegengebracht wird, ermöglicht wird. Legale Drogen werden so zu einem Sozialisationsfaktor, der sowohl in der Familie als auch außerfamiliär wirksam wird.

Charakteristisch für Alkohol und Tabakkonsum ist insbesondere die Tatsache, daß das Konsumverhalten zum einen als Reaktion auf einen äußeren Einfluß (in der Hauptsache sog. “Problemtrinken”) zum anderen als intendiertes Verhalten im Sinne der Schaffung einer bestimmten Situation verstanden werden kann.

Falls Konsum von legalen Drogen als Reaktion auf äußere Ablaüfe auftritt, dient es oft der Kompensation von Auswirkungen kritischer Lebensereignisse. So konnte beispielsweise bei einer Untersuchung von Hammerström et.al. 1988 festgestellt werden, daß bei arbeitslosen Jugendlichen der Alkoholkonsum wesentlich höher liegt, als bei Jugendlichen, die einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz innehatten. Gesteigerter Alkoholkonsum tritt hier bei auf als Konfliktdämpfer, und als Versuch, die Realität in irgendeiner, wenn auch wenig erfolgreichen Form, zu bewältigen.

Auch wenn Alkohol nicht als Mittel zur Dämpfung von Konflikten verwendet wird, so kommt ihm doch eine wesentliche Rolle bei der Integration des Jugendlichen in eine Gruppe zu. Dies gilt natürlich auch für Tabak. Gemeinsam Konsum von Alkohol und Tabak verstärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl der Gruppe, weil die gemeinsame Ausübung von ritualisierten Gewohnheiten insgesamt verbindend wirkt, und eine Identifikation des Einzelnen mit seiner Gruppe auf dem Umweg über gemeinsame Verhaltensweisen ermöglicht.

3.5 Arzneimittel und ihr Mißbrauch

Mit dem Begriff “Arzneimittel” werden gemeinhin positive Assoziationen verbunden, werden diese Substanzen doch zur Heilung, und dort wo keine Heilung erreichbar ist, doch zumindest zur Linderung von Krankheiten benutzt. Da viele Arzneimittel jedoch hochpotente Wirkstoffe und Wirkstoffzusammensetzungen enthalten, die u.U. psychoaktiv wirken, impliziert dies ebenso ihren Mißbrauch. “Von Mißbrauch eines Arzneimittels spricht man im allgemeinen, wenn dieses in zu hoher Dosis oder in zu häufiger Wiederholung eingenommen wird” .

Dies ist besondere relevant für sog. Psychopharmaka, die gezielt Eingriffe in das Stimmungs- und Erlebensgefüge des menschlichen Organismus erlauben. Psychopharmaka dienen der Behandlung oder zumindest Beeinflussung seelischer Störungen . Zwei wichtige Gruppen sind Tranquilizer, die der Dämpfung von Angst- und Erregungszuständen dienen und Antidepressiva, die als Stimmungsaufheller verwendet werden.

Gerade in einer leistungsbetonten Gesellschaft ist es für manchen Menschen nur möglich die an ihn gestellten hohen Anforderungen mit psychopharmakologischer Unterstützung zu erfüllen. Nicht anders ist es zu erklären, daß gerade bei Jugendlichen, die beispielsweise in der Schule einem hohen Leistungsdruck ausgesetzt sind, die regelmäßige Anwendung aufputschender Mittel mittlerweile zur Normalsituation geworden ist.

Betrachtet man die statistische Verordnungshäufigkeit von Arzneimitteln (1988), so fällt auf, daß Psychopharmaka am vierthäufigsten von allen Arzneimitteln in der BRD verschrieben wurden. Der Gesamtumsatz an psychoaktiven Drogen, die auf ärztliche Anordnung beschafft wurden lag bei über 1 Milliarde DM.

3.6 Arzneimittelkonsum und Mißbrauch bei Kindern und Jugendlichen

1984 kritisiert der nordrhein-westfälische Arbeits- und Sozialminister Friedhelm Farthman die Verabreichung von Psychopharmaka an Kinder und die Verschreibungspraxis der Ärzte.

Insbesondere die Tatsache,

“- daß auf ca. 9 Millionen Kinder unter 13 Jahren 1,4 Mio. Verschreibungen von Psychopharmaka entfallen
- daß im Durchschnitt etwa jedes 12. Kind in der Altersgruppe von 1 – 5 Jahren mit Tranqulilizern behandelt wird
- ca. 6% der Jugendlichen von 12 – 20 Jahren regelmäßig Schlaf-, Schmerz- und Aufputschpräparate nehmen.”

Von Wolffersdorf-Ehlert spricht in 8.) davon, daß die Tendenz dahingehe, psychologische Defizite bei Jugendlichen und pädagogische Defizite bei den mit der Erziehung der Jugendlichen beauftragen Personen zunehmend mit Hilfe der Chemie durch die Gabe von psychoaktiven Stimulanzien und Drogen in den Griff zu bekommen. “Leistungsverweigerung, Anpassungsstörungen, Unlust – was liegt näher als der Versuch, auch Erziehungsprobleme als chemisch beeinflußbare Abweichungen vom Normalzustand aufzufassen?” . Bemerkenswert dabei ist, daß nach einer Umfrage unter Eltern von 1982 36% der Befragten keine Bedenken haben, ihre Kinder mit leistungssteigernden Mitteln zu “dopen”, wenn es um die Steigerung von Lern-, Konzentrations- und Leistungsfähigkeit geht.

Es ist klar, daß die derart “behandelten” Jugendlichen, die schon derart früh auf die tatkräftige Mithilfe der Pharmaindustrie eingestellt wurden, mit massiven Schwierigkeiten konfrontiert werden, wenn Sie versuchen später auftretende Konflikte eigenständig und ohne Zuhilfenahme von Drogen irgendwelcher Art zu lösen.

Der Mechanismus

“Drogeneinnahme -> Konfliktbewältigung -> Problemlösung”

kann sich so u.U. derartig verselbständigen und es dem Jugendlichen unmöglich machen Selbstvertrauen und Einsicht in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln, oder auftretende Konflikte schlicht und einfach auszuhalten oder durchzustehen.

3.7 Jugendliche und illegale Drogen

Im Gegensatz zu den vorstehend behandelten legalen Drogen, deren Beschaffung oder Konsum für den Jugendlichen nicht mit strafrechtlichen Konsequenzen verbunden ist, handelt es sich bei den “illegalen” Drogen um solche Substanzen, die dem Betäubungsmittelgesetz unterliegen. Neben in der Heilkunde verwendeten Mitteln, wie z.B. starke Schmerzmittel (Morphine) und Narkosemitteln, fallen als verwendete Rauschmittel insbesondere das Heroin und Cannabisprodukte (wie z.B. Haschisch) unter das sog. Betäubungsmittelgesetz(BTMG). Weil Beschaffung und Besitz dieser Substanzen mit Strafen bewehrt sind, ergibt sich für den Jugendlichen neben allen individuellen und sozialen Folgen einer Sucht zusätzlich die Konsequenz, mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten und. u.U. vorbestraft werden zu können. Diese Tatsache kann besonderer Relevanz erlangen, in den Fällen, in denen die Zukunftsperspektiven von Jugendlichen betroffen sind, insbesondere dann, wenn es um die Verwirklichung von Lebenschancen geht, wie z.B. bei der Arbeitsplatzsuche.

3.7.1 Ein kurzer historischer Rückblick auf drei Jahrzehnte Drogenkultur in der BRD

Wohl die erste nicht im soziokulturellen Kontext der Bundesrepublik verankerte Droge war das Haschisch. Als es Mitte der sechziger Jahre zu den ersten Symptomen von gesellschaftlichem Protest von Jugendlichen kam, spielte diese Droge sofort eine zentrale Rolle. “Man kannte sie ja schon, die langhaarigen Jeanstypen im Parkalook, die…der formierten Gesellschaft in den Rücken fielen und gammelnd ihren Ekel vor der Wirtschaftswunder-Spießermentalität bekundeten…” . Dieses Lebensgefühl, die Abkehr von den Werten der materialistisch eingestellten Mehrheitsbevölkerung fand ihren Widerhall vor allem in der Popmusik. Exponierte Vorreiter dieser Kultur waren z.B. Gruppen wie die Rolling Stones, die Beatles oder die Who, die in ihren Texten und ihrem sonstigen Verhalten mehr oder weniger offen für den Konsum von Drogen eintraten.

Neben dem Symbol als Substanzen der “Sytemverweigerer” wurden Drogen wie Haschisch und Marihuana von den Jugendlichen der sechziger Jahre auch deshalb bevorzugt konsumiert, weil sie angebliche “bewußtseinserweiternd” wirken sollten, z.B. im Sinne einer Loslösung von erlernten gesellschaftlichen Denkmustern. Drogen gewissermaßen auch als geistiger Ausbruchsversuch aus einem abgelehnten System aus Normen und Werten. Herbert Marcuse schreibt dazu: “Der trip schließt ein, daß sich das durch die etablierte Gesellschaft geformte ICH auflöst…” . Die weichen Drogen gehören einfach dazu: die Ausklänge der Hippiebewegung, der beginnende Studentenprotest, “weiche” Drogen, die ein neues Gruppen- und Zusammengehörigkeitsbewußtsein definieren. Wolffersdorf-Ehlert schreibt in seinem Aufsatz weiter, daß diese Ablehnung der gesellschaftlichen Realität, im Laufe der Entwicklungen bei den Jugendlichen zu einer zunehmenden Ghettoisierung geführt habe. Dies wohl auch dadurch, daß sich im Umfeld der Drogen-Subkultur eigene Verhaltensformen, Sprach- und Ausdrucksformen entwickelt haben, die für eine abgeschlossene Gruppe spezifisch waren.

Mit der fortschreitenden Verankerung der Drogen in der Jugendkultur setzten hier auch Entwicklungen ein, welche die Drogenkultur massiv veränderten. Die auffälligste Veränderung war die Wandlung von Teilen der Protestbewegung, bei der Drogen eine Rolle von vielen spielten, zu einer Drogenszene, bei welcher der Drogenkonsum ganz eindeutig im Vordergrund stand. Daneben wurde erstmals zu Beginn der siebziger Jahre das Aufkommen sog. “harter” Drogen beobachtet. Hier kommt dem Heroin eine zentrale Rolle, das ein besonders suchtauslösendes Opiumderivat darstellt und Rauschzustände extremer Tiefe zu erzeugen vermag. Mit der Veränderung der Drogenszene verändert sich im Laufe der siebziger Jahre auch die Schichtzugehörigkeit und das Alter der Konsumentengruppen. Waren es vorher Jugendliche aus den mittleren Schichten, die die größte Gruppe beim Konsum von Drogen stellen, so waren es zunehmend immer mehr Unterschichtjugendliche, die in die Drogenszene hereindrängten, und die mit “dem ganzen psychodelitischen Getue nichts anfangen können, und sich vom Drogenkonsum etwas anderes erhoffen: vergessen, volldröhnen, cool werden…” .

Im Laufe der Zeit kommt es in der Bundesrepublik zu einer Intensivierung des Marktgeschehens für harte Drogen, besonders des Heroins. Durch den Abzug der Amerikaner aus Vietnam entsteht in Fernost ein riesiger Überhang an Heroin, der auf neuen Märkten verteilt werden soll. Die Bundesrepublik, ebenso wie ihre europäischen Nachbarn bieten sich als Markt geradezu an, zudem hier eine zahlungskräftige Kundschaft vorhanden ist. Seit dieser Zeit, bis in die neunziger Jahre hinein, hat sich da Heroin zu einem stabilem Faktor auf dem Drogenmarkt etabliert. Die Schattenseite sieht so aus: ca. einige hundert Herointote pro Jahr, Beschaffungskriminalität etc.

3.7.2 Jugendliche in der Heroinszene

Quensel schreibt über den Alltag und das Leben von Jugendlichen, die vom Heroin abhängig sind, wichtige Gesichtspunkte sollen in Auszügen wiedergegeben werden :

Die Realität des heroinabhängigen Jugendlichen ist weniger bestimmt von den Klischees, wie z.B. im Kinofilm “Christiane F.” als vielmehr von Depression, Einförmigkeit, Druck, und der permanenten Suche nach dem nächsten “Schuß”. Die Stoffbeschaffung ist das zentrale Anliegen jedes Abhängigen. Darum kreisen
seine Gedanken, selbst Sozialkontakte werden diesem vorrangigen Ziel untergeordnet. Eine Konsequenz eines so eindeutig ausgerichteten Lebens ist es, daß “normale” Sozialkontakte, die nicht der Suchtmittelbeschaffung dienen, eingestellt werden, und nur noch Personen kontaktiert werden, die der Stoffbeschaffung dienlich sein können. Der Umgang mit den Menschen wird auf das rein geschäftsmäßige reduziert.

Auch wird die Droge nicht mehr konsumiert, um “high” zu sein, schönen Gefühle zu erleben, oder ähnlichem, sondern um die knallharten Entzugserscheinungen zu lindern, die den Entzug zur Hölle machen.

Weil aber bei fortschreitender Sucht der Bedarf an Rauschmittel immer höher wird, sind die “Fixer” bald gezwungen den gesteigerten Finanzbedarf aus illegalen Mitteln zu decken. Hier kommen alle Arten von Straftaten in Betracht. In erster Linie Straftaten, die direkt mit Drogen in Zusammenhang stehen, wie z.B. das “Dealen”, aber auch Einbrüche, Raub, Betrug. Eine wichtige Geldquelle, insbesondere für weibliche Abhängige ist die Prostitution.

3.7.3 Drogen, Therapien und der Strafanspruch des Staates

Wie vorstehend schon erwähnt, stellt das Betäubungsmittelgesetz den Besitz und erst recht den Handel mit Drogen wie Cannabis, Heroin etc. unter Strafe. Für die Jugendlichen, besonders jene, die von harten Drogen abhängig sind, kommt zusätzlich zu den individuellen und sozialen Problemen ihrer Sucht noch hinzu, daß der Staat eine Strafanspruch gegen sie erhebt. Wolffersdorf-Ehlert schreibt, daß Jugendliche, die wegen BTMG-Vergehen bestraft werden, oft nur die Alternative zwischen Knast und Therapie haben, so daß sich eine Therapie gewissermaßen unter Zwang vollziehe. Therapie heiße in diesem Zusammenhang aber immer geschlossene Langzeittherapie. Eine Alternative, den Süchtigen in einer offeneren Umgebung leben zu lassen, und ihn beispielsweise medizinisch oder sozial ambulant zu betreuen existiere oft nicht, vom Mangel an Therapieplätzen ganz zu schweigen. Für das Verhältnis von Therapeut und Süchtigem komme noch als zusätzliches Belastungsmoment, die Tatsache hinzu, daß die Rolle des Therapeuten, als “Staatstherapeut” das schwierige Vertrauensverhältnis zusätzlich belaste. Der Therapeut sieht sich beispielsweise gezwungen Therapieabbrüche an die staatlichen Stellen zu melden, um möglicherweise Strafmaßnahmen einleiten zu können, wenn die Therapie als Ersatz für eine Haftstrafe “verordnet” wurde.

Verschärfend kommt noch hinzu, daß in den letzten Jahren in der Bundesrepublik eine politischer Streit um die “richtige” Therapie für Abhängige harter Drogen zu schaffen. Ins Gerede gekommen ist insbesondere die Methadon-Ersatztherapie. Durch die orale Gabe der Droge Methadon ist es möglich, die extremen körperlichen Entzugserscheinungen des Heroins zu mildern, ohne jedoch die Abhängigkeit vom Heroin zu beenden.

Methadonprogramme wurden hauptsächlich deshalb initiiert, um die Süchtigen aus der Spirale von Sucht und Kriminalität herauszulösen, und sie weiterhin aus der “Scene” herauszubekommen. Diese Therapieform ist insbesondere bei Vertretern des konservativen politischen und rechtlichen Lagers heftig umstritten, weil diese eher den Strafanspruch des Staates gegenüber dem Süchtigen in den Vordergrund treten lassen wollen.

Als gesichert gilt mittlerweile, daß Methadon kein Stoff ist, mit dem die Heroinsucht “abzuschalten” ist, jedoch ein Mittel, um den Süchtigen in eine neue Lebenswelt zu führen, in der er eventuell langfristig seine Sucht überwinden kann.

Ein weiterer Ansatz, die Drogenproblematik anzugehen, ist die Liberalisierung von weichen Drogen. Argumentiert wird, daß dadurch zum einen eine staatliche Kontrolle des Marktes möglich werde, wie z.B. in Holland wo Haschisch geduldet wird, zum anderen eine Kriminalisierung des Drogenkonsumenten und ein Abgleiten in ein kriminelles Umfeld nicht so sehr möglich wäre. Dies wäre natürlich auch ein Aspekt, der für eine erfolgreichere Polizeiarbeit wünschenswert wäre, bliebe doch den Behörden mehr Zeit, sich um die wirklich kriminellen, die (nichtabhängigen) Großdealer zu kümmern, als sich in der Festnahme von “kleinen Süchtigen” zu verschleißen.

Rad (Foto Peter Rachow)

Rad (Foto Peter Rachow)

Peter Rachow – Baum im Gegenlicht

Peter Rachow - Baum im Gegenlicht

Peter Rachow – Baum im Gegenlicht!

Peter Rachow – Feuer!

Peter Rachow - Feuer!

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Peter Rachow – Bahnstrecke

Peter Rachow - Bahnstrecke

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Peter Rachow – B. aus W.

Peter Rachow - B. aus W.

Peter Rachow – B. aus W.

Shortwave Transceiver by Peter Rachow DK7IH

Shortwave Transceiver by Peter Rachow DK7IH

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PCB 2

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